

Edelbordelle in Berlin
exclusive Sexadressen in der deutschen Hauptstadt
Archiv für den Monat Februar 2011
Rotlichtreport
Autor: Caroline
“Sexarbeit wird anderen Berufen schrittweise ähnlicher”
Circa 400 000 Prostituierte gehen in Deutschland dem ältesten Gewerbe der Welt nach. Das berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ und veröffentlicht Zahlen aus einer Berufssparte, über die man nicht oft öffentlich spricht.
Bis zu 150.000 Vollzeithuren gibt es schätzungsweise hierzulande, 250.000 weitere Frauen bieten Sex gegen Geld nur gelegentlich an. Nur wenige Huren bekommen mehr als 2000 Euro im Monat zusammen.
Durch den Zuzug aus Osteuropa hat sich das Verhältnis zwischen Freiern und Prostituierten zugunsten der Kunden entwickelt. Konnten vor 20 Jahren noch Huren die Preise vorgeben, ist der Konkurrenzdruck inzwischen so groß, dass sich Frauen vielerorts unterbieten, schreibt der Tagesspiegel.
Insgesamt 15 Euro in Münzen habe die 28-jährige Prostituierte verdient, als sie nach dem Sex mit einem älteren Mann aus dem Auto steigt und fröstelnd am Strich in der Berliner Kurfürstenstraße auf neue Kunden wartet.
Der Tagesspiegelreporter hat auch Maria S. aus Moldawien befragt und erfahren, dass sie ein paar Kilometer weiter in einem Großbordell 60 Euro pro Freier erhält, „30 behält sie, der Rest ist Miete für das rotlichtgeflutete Arbeitszimmer samt Kondomen. Auf einer Kommode in einem Hotel im Stadtzentrum liegen 1000 Euro in einem Umschlag. Katja L., tagsüber Studentin, steckt ihn ein und packt mitgebrachtes Sexspielzeug aus. Der Hotelgast öffnet Sekt.“
Strassenstrich ist nicht mehr „in“
Nur etwa 13 Prozent der Prostituierten arbeiten laut der Studie auf der Straße. Fast die Hälfte der 87 verbleibenden „Innen-Arbeitenden“ Prozent bedient in Bordells und Clubs mit mehr als drei Mitarbeitern.
Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, rechnet der „Bundesverband sexuelle Dienstleitungen e.V.“ damit, dass sich die Prostituierten immer mehr spezialisieren müssen.
Und dass die Zahl der Kunden mit Behinderung und in Altersheimen steigen wird.
Stephanie Klee ist seit 25 Jahren Hure, sie besucht Kunden in einer Seniorenresidenz und hat schon oft in Berliner Pflegeheimen Vorträge über „Sex im Alter“ gehalten.
„Anschaffen gehen“ ist in Deutschland seit 2002 nicht mehr strafbar. Sexarbeiterinnen können sich krankenversichern lassen, haben Anspruch auf Lohn, sie zahlen Steuern.
An der gesellschaftlichen Stigmatisierung hat das wenig geändert. Oft genug gilt, die Hure ist unmoralisch, der Freier ist es nicht. Geschätzt wird, dass nur ein Prozent der Huren als solche gemeldet sind.
Stephanie Klee ist dennoch vorsichtig optimistisch: „Sexarbeit wird anderen Berufen schrittweise ähnlicher“. Wie in anderen Wirtschaftszweigen gäbe es im Rotlichtmilieu einen Trend zu Spezialisierung.
Großbordelle wie das Artemis in Charlottenburg, locken neben Sauna und Pool auch mit einem Buffet. Andere Häuser setzen auf Rabatte: Sex für 70 Euro – sozusagen eine Flatrate für Sex.
Nachwuchssorgen sind in der Branche nicht bekannt
Keine Lust auf einen Bürojob, gescheiterte Karriere, Abenteuerlust oder das vermeintlich schnelle Geld locken Frauen immer wieder in den Job, der leichter aussieht als er ist. Kunden zu finden ist dank dem Internet sehr einfach geworden.
Historisch betrachtet gab es immer beides: Elends- und Edelprostitution, so der Tagesspiegel: „Neben angesehenen Hetären gab es im antiken Griechenland auch Hafenhuren, neben geschätzten Geishas in Asien wehrlose Zwangsprostituierte, neben bewanderten Kurtisanen in Europas Adelshäusern auch Massenbordelle für Soldaten.“
Künftig wird käuflicher Sex verstärkt von Menschen nachgefragt werden, die bisher wenig mit Prostitution zu tun hatten: Körperbehinderte, Alte.
Umkleidekabinen und Duschen für Rollstuhlfahrer sind zum Beispiel im Artemis ein neuer Service.
Noch verweigern Krankenkassen hilfsbedürftigen Zuzahlungen zu käuflichem Sex, aber es gibt im Versicherungsdeutsch bereits einen Begriff für derlei Dienstleistungen: „Sexualassistenz“.
Nicht nur ist das Angebot enorm, auch die Nachfrage steigt: Täglich nehmen 1,2 bis 1,5 Mio. Männer die Dienstleistungen von Prostituierten in Anspruch.
ES WERDEN MEHR MÄNNER
Waren 2005 noch 93 Prozent aller Prostituierten weiblich und nur rund vier Prozent männlich, hat sich die Zahl der Männer in dem Gewerbe auf etwa sieben Prozent erhöht. Einer Studie von „Amnesty für Women“ zufolge sind etwa 90 Prozent der Prostituierten Frauen und drei Prozent Transgender, also Menschen, die nicht den üblichen Geschlechterrollen entsprechen.
Kommentare lesen (0)In der Agentur Stern leuchten bildschöne Frauen
Autor: Mike
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Autor: Mike
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Autor: Mike
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